Losch geht's
Losch geht's 

Page

Page hat uns überrascht. Wir haben gedacht, Page nur kurz als Stop für unsere Übernachtung zu wählen. Wirklich interessiert hat uns der Ort nicht. Wir wollten zwar den Antelope Canyon und den Horseshoe Bend besuchen. Jedoch haben wir gedacht, dass sei schon alles was zu sehen gäbe. Wir haben uns getäuscht.

Es ist teilweise schwer zu beschreiben, aber der Ort ist wirklich schön. Die Gegend ist einzigartig. Den See haben wir zwar bei unserer Reisevorbereitung wahrgenommen, doch irgendwie wieder auch nicht. Gerne wären wir hier noch etwas verweilt oder hätten uns auch den Staudamm näher angeschaut oder wären vielleicht einen Tag Wasserski gelaufen. Doch dafür blieb keine Zeit.

Es gibt also einiges mehr zu erkunden. Und man sollte für Page mehr als einen Tag einplanen.

Bereist:

November 2016

 

Kommentar:

 

Gerne jeder Zeit wieder! Ruhig einen Tag länger einplanen.

 

 

Horseshoe -Bend

Wir hatten Bilder vom Horseshoe-Bend gesehen und wollten uns diesen unbedingt ansehen.

Man hält etwas nördlich an einem ausgeschilderten Parkplatz und muss eine Düne hoch laufen. Für Rollstuhlfahrer ist der Weg aufrgund des unbefestigten Untergrundes nicht gut befahrbar. Der Weg ist länger als er aussieht und es wird ausdrücklich darauf hingewiesen ausreichend zu trinken mitzunehmen. 

Doch wenn man dann die Kuppe überwunden hat... sieht man immer noch nichts. Man muss den Weg wirklich bis zum Ende gehen. Um einen guten Blick zu bekommen, muss man weit an den Abgrund ran. Leider sind wir beide nicht schwindelfrei, daher sind noch nähere Bilder nicht möglich.

Um möglich Traumfotos zu bekommen, sollte man am besten in der Abenddämmerung fotografieren. Wir kamen leider zu spät an. Aber es is schon eine gigantische Aussicht. Im Hotel wurde uns eine Tour mit dem Kanu auf dem River angeboten. Sicherlich interessant, wenn man mehrere Tage bleibt.

Antelope Canyon

Der Antelope Canyon bietet eine einzigartiges Lichtspektakel, dass man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Die Formen des Canyons sind durch Wasser und Wind in den letzten Jahrhunderten entstanden.

 

Was es zu beachten gibt:

  • Man zahlt 8,- $ pro Person an die Navajos, damit man das Land, das zum Reservat der Navajo gehört, betreten darf. Diese 8,- $ müssen in bar vor Ort bezahlt werden.
  • Man kann eine Tour dazubuchen, was ich jedem nur empfehlen kann. Ich weiß auch gar nicht, ob das Betreten der Canyons an sich ohne Tourguide erlaubt ist. Auch heute noch steht bei Hochwasser das Wasser im Canyon, daher sollte man ihn nicht auf eigene Faust erkunden. Die Tour kostet 40,-$ pro Person. Das muss zwar nicht bar gezahlt werden, wird aber lieber so gesehen.
  • Man darf keine Selfiesticks und Stative mitnehmen. Sowie auch große Taschen und Rücksäcke sind nicht erlaubt. Da man das erste Stücke auch in offenen Wagen durch Wüste fährt, ist es sinnvoll alles festzuhalten und wegzustecken was man verlieren könnte.
  • Für Fotografen wird eine große Fototour angeboten (Kosten 120,-$). Im Nachinein haben wir uns geärgert, dass wir diese nicht gebucht haben. Wenn wir nochmal dahinkommen, machen wir das sofort. Aber man muss beachten, diese dauert auch bedeutend länger (Schätzungsweise 2,5 Stunden)
  • Man kann die Touren hier buchen. Und gerade wenn man zu Hauptreisezeiten fährt, ist das auch sehr zu empfehlen. Teilweise wurde uns geraten mindestens 48 Stunden vorher zu buchen. (Wir glauben, das ist jedoch lediglich ein Richtwert und nur wichtig in der Hauptsaison). Wir sind jedoch einfach auf gut Glück hin und mussten zwar eine Stunde warten, aber ansonsten kamen wir sofort mit der ersten Tour mit.
  • Uns wurde gesagt, dass man lieber die Touren frühmorgens nehmen sollte, da morgens das Licht noch besser steht.
  • An sich sind die Fotos zwischen April und September auch viel besser, weil länger Licht ist.
  • Die Führung ist wirklich gut gemacht und auch für Kinder geeignet. Die Schatten und Umrisse erinnern an Menschen und Figuren. Man muss nur ein bißchen die Phantasie spielen lassen
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