Losch geht's
Losch geht's 

New York

New York in der Weihnachtszeit / Christmas Shopping.

 

Davon habe ich immer geträumt. Am liebsten hätte ich auch noch Schnee gehabt.

 

Doch ich war von keiner Stadt so enttäuscht wie von New York. Die Stadt, die nie schläft trägt ihren Namen zurecht. Solidarisch habe ich in der Woche kaum geschlafen. Und das lag nicht an dem viel zu kleinen Hotelzimmer, sondern an dem Lärm. Lärm von Polizeiautos, Krankenwagen, Spinnern, die die Reifen durchdrehen ließen, lauter Musik und grölenden Menschen.

 

Tagsüber drückte und schubste man sich über die Gehwege und durch die Geschäfte. Es war zu voll. Zu viel. 

 

Ich kam mir vor wie ein Autist. Reizüberflutung durch und durch. 

 

Die Stadt in der alles möglich scheint, wurde für mich zu einem kleinen Alptraum.

 

Und dann diese typischen amerikanischen Extreme: Sehr reich und sehr arm.

Auf der 5th Avenue wurden wir von einer alten Frau angebettelt, der die Sachen fast vom Körper fielen, die viel zu kalt angezogen war und die sichtlich Hunger hatte. Während um uns rum Frauen Handtaschen für mehrere hunderte von Dollar kauften.

 

Das Wetter war schlecht. Es passte sich einfach meiner Laune an.

 

Und außer wenn Steffi mich da nochmal hinschleppt, werde ich New York nicht noch einmal bereisen.

 

Nadine

Bereist:

Dezember 2006

 

Kommentar:

 

Sprachlos! Und das nicht vor Glück!

Eindrücke

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